Eines vorweg: Die besten oder den besten 3D-Drucker gibt es natürlich nicht. Jeder Drucker hat seine Vorteile, Nachteile und Eigenheiten und bietet Features, die für manche Anwender vorteilhaft, für manche andere aber völlig überflüssig sind. Und nicht zuletzt kosten die Geräte ja auch noch Geld – was für den einen oder anderen Anwender ja auch eine Kaufentscheidung sein kann. Darüber hinaus geht die Anzahl der angebotenen unterschiedlichen Typen in die Hunderte. Anstatt nun einige wenige Modelle etwas detaillierter darzustellen und als „die Besten“ zu etikettieren, sei hier stattdessen auf umfangreichere und detailliertere Testveröffentlichungen hingewiesen. Einige empfehlenswerte 3-Drucker werden dann zur Groborientierung mit wenigen ihrer relevanten Merkmalen kurz vorgestellt.

Die Vergleiche

Die Angaben basieren auf Testveröffentlichungen von www.vergleich.org, www.pcwelt.de und www.heise.de/make. Die Veröffentlichungen sind alle von 2015 und die von pcwelt.de ist von September dieses Jahres, also noch top-aktuell. Dort sind in den jeweiligen Unterseiten die gerätezugehörigen Tests sehr detailliert beschrieben, inklusive Inbetriebnahme und Kalibrierung. Teilweise werden dort auch Querverweise zu vergleichbaren Druckern gegeben, die im aktuellen Test nicht direkt berücksichtigt sind. Man sollte sich zur Durchsicht allerdings etwas Zeit nehmen, denn auf die Schnelle findet man nicht den gesuchten Wunschdrucker. Dasselbe gilt für die Internetseiten der 3D-Drucker-Hersteller. Dort wird häufig, besonders bei Geräten im höheren Preissegment, eine enorme Fülle an Details aufgeführt, deren sorgfältige Durchsicht dringend zu empfehlen ist. Ähnliches gilt auch für die Preise, deren Unterschiede, je nach anbietendem Shop, erheblich sind. Eine gute Hilfe zur Bestpreis-Findung bietet www.testberichte.de, allerdings sind dort nicht alle 3D-Drucker berücksichtigt.

Die Kriterien
Wenn der Preis nicht das Entscheidende Auswahlkriterium darstellt, dann ist in den meisten Anwendungfällen der Ultimaker 2 bzw. UM2 die beste Wahl. Er bietet exzellente Druckqualität, eine hohe Schichtauflösung von 200 – 20 µm, eine Druckgeschwindigkeit von 300 mm/s und druckt Größen bis 22,6 x 22,6 x 20,6 cm. Die integrierte Software bietet vielfältige Möglichkeiten, auch für für den Druck anspruchsvoller Objekte. Die Preise reichen von „ab 2.164,90“ bis 3.041,53 EUR.

Der Conrad Renkforce RF1000 bietet für ca. 2000 EUR als Fertiggerät und ca. 1500 EUR als Bausatz ein Leistungsprofil auf dem Niveau des Ultimaker. Er bietet präzise Drucktechnik und ist darüber hinaus jedoch auch als Fräse zu benutzen.

Zur gehobenen Klasse gehört ebenfalls der BQ Witbox für ca. 1700 EUR. Er präsentiert sich als zuverlässiger und schneller 3D-Drucker mit guter Druckqualität. Allerdings arbeitet er mit etwas überdurchschnittlicher Geräuschentwicklung und setzt eine sorgfältige Kalibrierung voraus, für die man sich Zeit nehmen sollte.

Tipp
Für Einsteiger empfehlenswert ist der XYZprinting Da Vinci 1.0. Er verarbeitet allerdings nur ABS-Kunststoff und kostet zwischen 600 und 900 EUR. Er bietet eine gute Druckgeschwindigket von 150 mm/s und Schichtauflösung von 400 – 100 µm, dazu eine sehr gute Druckgröße von 20 x 20 x 19 cm.

Ein absolutes Einsteigermodell ist der Win-Tinten 3D Printer. Für 478 EUR bietet er eine Druckgeschwindigket von 150 mm/s, eine Schichtauflösung von 300 – 100 µm und eine Druckgröße bis 22,5 x 15 x 15 cm.

Die Besten 3D Drucker im Test

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